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Das KompetenzWiki



Einer riesigen Landkarte gleich mag das KompetenzWiki helfen,
sich im weiten und dynamischen Feld des Lehrens und Lernens
- zwischen Didaktik, Methodik und Lernpsychologie - zu verorten.
Es sei insbesondere den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst gewidmet.


Fortbildungen sind toll. Sie energetisieren! Und man kann sich mit Mitstreitern vernetzen! Denn gemeinsam macht's mehr Spaß. Wäre es nicht wunderbar, wenn wir Lehrkräfte uns auch mal eben "zwischendurch" Impulse und Ideen holen und vernetzen könnten? 24 x 7, begleitend zum Arbeitsalltag? Sei es zu Haus, sei es mobil?

The Wiki Way.


[Foto: © Matthew "Levee" Chavez, Artnet News]

Das KompetenzWiki enthält inzwischen über 800 Einträge ("Wiki-Seiten") rund um Unterricht, Kompetenzorientierung, Bildung in der digitalen Welt u.v.a.m. Man kann es sich als einen großen (geteilten) Notizzettelkasten für Lehrkräfte vorstellen - bei dem man alles, wie bei Wikipedia, geschwind wiederfindet: über die Suchfunktion. Das ist gewissermaßen die "Post-It-Funktion" eines Wikis: es kann für uns "die Stecknadel im Heuhaufen" festhalten. Konkrete Unterrichtsmaterialien und - ideen stehen so neben Hinweisen auf Best Practices / Literatur / Web-Ressourcen oder Tools. All das, was in unserem hektischen Schulalltag normalerweise verteilt ist auf einen ebenso umfangreichen wie unablässigen Strom von E-Mails, Fachzeitschriften, Web- und OneNote-Seiten (oder eben Fortbildungen). Vielleicht wichtiger noch als das Einzelwissen: Wiki-Links schaffen Zusammenhänge. So helfen Übersichtsseiten zu Unterrichtsfächern oder zu fachübergreifenden Themen, einen Einstieg zu finden; sie verweisen auf eine Reihe einzelner Wiki-Seiten zum Thema. Dort wiederum gelangst du über den P-Button (zum "Vater-Eintrag") wieder zurück zur Themenseite; in der Rubrik "Siehe auch" finden sich verwandte Themen. So gewinnt man einen Überblick - ohne sich zu verzetteln.

Vernetzt denken. Vernetzt handeln.

Das Wiki bietet Raum, gemeinsam zu denken und sich gegenseitig zu ergänzen. Hier warten gewissermaßen über 800 virtuelle Flip-Charts darauf, aufgerufen zu werden und bei Bedarf eben ergänzt / erweitert / überarbeitet und aktualisiert zu werden ("Edit"-Button). Im Gegensatz zu Mail & Messenger können hier alle Kollegen - auch zukünftige - diese Info finden, nutzen und weiterentwickeln. Deshalb kann hier jede/r von uns lesen und schreiben. Diese kontinuierliche (aber asynchrone) Evolution über die Zeit ist der Mehrwert aus der Zusammenarbeit, der Mehrwert der Gruppe gegenüber dem Einzelkämpfertum, der Mehrwert des Wissens-Managements gegenüber dem Instant-Messaging.

Wie werden in der Schule Best Practices weitergegeben? Wenn nicht ausreichend Lehrerarbeitsplätze in der Schule zur Verfügung stehen, dann wohl meistenteils zwischen Tür und Angel, in der Pause. Gute Ideen - im Wiki aufgeschrieben - nützen dagegen allen. Unabhängig vom Zufall.

Dynamik und Qualität entsteht im Austausch mit anderen.

Gern werden Konzeptpapiere von einer kleinen Gruppe vorbereitet, bevor sie dann der Gesamtkonferenz vorgelegt werden. Ist diese Form der Partizipation noch zeitgemäß? Wenn das "Papier" von Anfang an in eine Wiki-Seite (anstatt in Word) getippt wird, ist der gesamte Prozess für alle transparent. Jeder kann mitdiskutieren und Vorschläge machen, auch jemand, der einen Besprechungstermin möglicherweise nicht wahrnehmen kann. Womöglich ist der Besprechungstermin am Ende gar nicht mehr nötig? Wie auch immer: wenn gewünscht, hält das Wiki nicht nur den Beschluss / das Konzept fest - auch die Argumente, die dorthin geführt haben, können einsehbar bleiben.

Zentralisieren: Gern werden solche Papiere per E-Mail "kommuniziert" (gerne immer wieder neue "aktuelle" und "neue" Versionen). Ist es effizient, wenn alle Mitglieder der Organisation - jeder für sich - all diese Versionen verwalten? Wieviel Zeit verbringen wir mit der Suche in Mail-Posteingang? Im Wiki ist die jeweils aktuelle Version stets für alle einsehbar.

Dezentralisieren: Wenn gewünscht, kann ein "Papier" im Wiki im weiteren Verlauf um Kommentare (Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge) ergänzt werden.

Was im Wiki steht ist für jeden stets auffindbar. Bleibt sichtbar. Bleibt aktuell.

Statt Hochglanz - permanenter Werkstatt-Charakter

Die Welt ist groß und ihr Wissen entwickelt sich heute schnell. Weiterentwicklung und Veränderung sind immer mit Unfertigem verbunden. Wissen und Material müssen aus dieser Perspektive stets "knetbar", also plastisch veränderbar, sein. Das Wort „Wiki“ ist Hawaiianisch und bedeutet schnell. Und ein Wiki-System verkörpert genau dieses Prinzip: dass Wissen leicht erweiterbar, aktualisierbar und modifizierbar sein muss. Das, was der eine Beitragende (noch) nicht im Blick hatte, wird ein anderer vermissen und (hoffentlich) eben hinzufügen. Ein kohärentes Bild entsteht, wenn unterschiedliche Menschen ihre je individuelle Perspektive wie Puzzleteile zusammenlegen. So bekommt Heterogenität Flügel!

Gerne kannst du das KompetenzWiki auch als deinen eigenen Notizzettel nutzen. Bringe deine Fragen, deine Erfahrung und deine Ideen ein in die gemeinsame Ressource, wo du möchtest. Gemäß dem Motto: Hinweise, Ideen und Materialien teilen - Nutzen vervielfachen. Hoffentlich kommt ein zweiter und ergänzt sein Wissen! Kommunikation und Zusammenarbeit, d.h. Interaktion, ist in einer Welt, die (technisch wie organisatorisch) immer schnelllebiger und komplexer wird, der entscheidende Hebel. Für Aktualität wie für Qualität.

In einer Welt des ständigen Wandels
ist der einzige nachhaltige Wettbewerbsvorteil
das Tempo, in dem wir lernen.
[Rolf Schrömgöns]

Unheimlich agil!

Mit seiner offenen Struktur und der Transparenz von allem für alle eignet sich ein Wiki ideal für agile Organisationsformen. Empowerment der Teams, mit Kooperation in Transparenz und Verantwortung, kann auch Schule flexibler und "kunden"-näher machen.



Open Educational Ressources


Freude am Teilen

Individualisierung und Differenzierung erfordern maßgeschneidertes Unterrichtsmaterial. Du bist es leid, dass sich Unterrichtsmaterial nicht anpassen lässt? Alle Arbeitsblätter, Diagnosebögen, SEBs, Advance Organizer, Kompetenzraster etc., die du hier im Wiki findest, darfst / sollst du gern weiterbearbeiten und auf deine Lerngruppe hin maßschneidern. Und wenn du auch selbst etwas einstellen magst: um so besser! Das KompetenzWiki ist ein MakerSpace - für Unterricht. Ein Ort, um Ideen auszutauschen und sich gegenseitig zu inspirieren.

Ähnlich wie bei Wikipedia...

Anders als bei Wikipedia ...




Was gibt's denn schon so? - eine Auswahl

[Hinweis: auf's Vorschaubild klicken für's Vollbild, dann vergrößern. Es handelt sich um Screenshots - die Links funktionieren von daher natürlich nicht.]   [Stand: März 2018]

Digitalisierung_und_Schule.png

Digitalisierung und Schule
Mediengestuetzt_unterrichten_e-Learning.png

Mediengestützt unterrichten /
e-Learning
Kooperatives_Lernen.png

Kooperatives Lernen
- auch digital
Ueberfachliche_Kompetenzen.png

Überfachliche Kompetenzen /
Das Lernen lernen
Sprachsensibler_Fachunterricht.png

Sprachsensibler Fachunterricht
Visualisieren.png

Visualisieren und Denken
Bildung_in_der_digitalen_Welt.png

Bildung in der digitalen Welt /
Medienkompetenz
SelbstaendigesLernen.png

Selbständiges Lernen

Gesamtzahl der Wiki-Seiten: 694 (Stand: März 2018), 768 (Stand: Februar 2019), 815 (Stand: Januar 2020)



Ich will sehen. Mein Zugang.


Login-Maske

KompetenzWiki enthält z.B. auch Klassenarbeiten. Deshalb ist es passwortgeschützt und nur für Lehrkräfte zugänglich. Man kann sich nicht selbst anmelden. Ein Benutzungskonto richtet Ihnen gerne ein:

Dr. Thomas Emden-Weinert
Studienseminar GHRF Darmstadt
und Friedrich-Ebert-Schule Pfungstadt
Kontakt: emden-weinert (Klammeraffe) arcor (Punkt) de


WOW! Finde ich super.


Gemeinsam geht's leichter!

Do it myself: ich will auch so ein Wiki für meine Schule!


Wie KompetenzWiki entstand...


Im Rahmen der 3. Fortbildungswelle zum Kompetenzorientierten Unterrichten in Mathematik und den Naturwissenschaften am Staatlichen Schulamt Darmstadt-Dieburg entstand an der Friedrich-Ebert-Schule Pfungstadt 2012 die Idee zu einem Schul-Wiki als intelligente Ablage- und Austauschplattform für die entstandenen Unterrichtsmaterialien und -ideen. Von hier aus lag es nahe, eine derartige Plattform auch schul-übergreifend aufzusetzen, um Synergie-Effekte freizusetzen. Seit 2013 können interessierte Lehrkräfte - gerade in "Orchideen-Fächern" wie z.B. Informatik - nun mit Kolleg*innen an anderen Schulen in einen (asynchronen) Austausch treten. Das Staatliche Schulamt Darmstadt-Dieburg unterstützte 2014 die Entwicklung mit einer Abordnung im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojekts zu den Bildungsstandards.


Weiterführende Hinweise

Anja Ebersbach, Markus Glaser u.a.: Wiki: Kooperation im Web.
Springer, 2. Auflage, 2008
[Download der englischen Ausgabe]
KompetenzWiki - Austauschplattform und Blaupause bei der Entwicklung eines (Online-)Schul-Curriculums.
Powerpoint-Präsentation [enthält insbesondere einige Screenshots], 4. Februar 2014
Dynamische Dokumentation eines Fach-Curriculums mit einem Wiki-System
Ein White-Paper zu KompetenzWiki.de, 25. November 2013 / 1. März 2014 (Version 1.2)
KompetenzWiki - Flyer
17. Februar 2014